Auf und davon (Rezension)

„Es gibt Momente, wenn Sprechen nur die Tränen herausdrückt.“

9783453269835_Cover

Autor: David Arnold

 

Preis: 14.99€

 

Verlag: HEYNE> fliegt

 

Inhalt:

Wer würde nicht gerne einfach mal verschwinden? In den nächsten Bus springen und alles hinter sich lassen? Genau das macht die sechzehnjährige Mim Malone. Es reicht ihr, immer das zu tun, was ihr Vater und seine neue Frau für richtig halten. Sie will wissen, weshalb ihre Mom aus ihrem Leben verschwunden ist. Und ihre Gedanken sollen endlich aufhören, in ihrem Kopf Karussell zu fahren. Also steigt sie einfach in den Greyhound-Bus und haut ab, zu ihrer Mom. Während draußen die Landschaft vorbeifliegt, macht Mim einige unvergessliche Bekanntschaften – die wunderbare Arlene, den unheimlichen Ponchomann und den äußerst attraktiven Beck, an den sie ihr Herz zu verlieren droht … Doch dann verändert ein tragischer Unfall von einem auf den anderen Augenblick alles. Und Mim muss sich den wirklich entscheidenden Fragen in ihrem Leben stellen.

 

Meinung:

Das Cover stellt die Silhouette eines Mädchens im Sonnenuntergang dar. Wenn ich es mir anschaue, bekomme ich fast ein bisschen Sehnsucht. Es erinnert mich an einen Roadtrip in Australien oder anderen sonnigen, warmen Gebieten. Von außen hat das Buch mich zu 100% angesprochen – schlicht, einfach und man weiß sofort worum es in etwa gehen wird.

Leider muss ich sagen, dass ich von der Geschichte selbst etwas enttäuscht war. Sie ist vom Ansatz her gut und hätte was Neues, Spannendes werden können. Aber der Schreibstil des Autors hat mich nicht begeistert. Er hat mich in einem Moment fasziniert und beeindruckt und eine Seite später habe ich mir nur noch den Kopf schütteln können. Alles wirkte oft flach, oberflächlich und hat mich bis zuletzt kaum erreicht. Die Tagebucheinträge, welche Mim zwischendurch schreibt haben kaum Sinn für mich ergeben. Ich wusste nicht, wem sie schreibt und mit welchem Grund. Alles war für mich zusammenhangslos.

Auch die Charaktere waren, glaube ich nicht wirklich durchdacht. Während Mim noch ganz nett beschrieben ist, erwähnt der Autor die Eigenschaften anderer Charaktere maximal in einem Nebensatz.  Das hat die Geschichte abgestumpft und wie bereits erwähnt oberflächlich wirken lassen. Über Mims seltsame Art werde ich an der Stelle nicht weiter eingehen. Aber es gab schon einige seltsame „Rituale“, die sie im Laufe des Buches gezeigt hat und die mich nicht gerade motiviert haben weiterzulesen.

Ganz im Gegenteil. An diesem Buch habe ich geschlagene 4 Wochen gelesen. Bin immer wieder in kleinere Leseflauten gerutscht und ich war froh, als ich es beendet hatte.

Dieses Buch hat es kaum geschafft mich zu überzeugen. Die Idee ist im Ansatz gut und der Autor lässt im Laufe der Geschichte an einigen Stellen rausblicken, dass da viel mehr Potenzial drinsteckt als gezeigt wird. Der Roman erhält in meiner Gesamtbewertung – so leid es mir tut nur 1/5 Sternen. Ich hatte wirklich was Besseres erhofft.

 

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