Die Tribute von Panem – Mockingjay 3.2 (Rezension)

„wenn wir brennen, dann brennt ihr mit uns…“

 

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Laufzeit: 2Std. 17 min

FSK: 12

 

 

 

 

 

 

Inhalt

Der Krieg in Panem spitzt sich immer weiter zu. Die junge Katniss Everdeen, die mittlerweile ganz offen als Gesicht der Rebellion der Distrikte gegen Präsident Snow  und sein totalitäres Regime gilt, bereitet sich auf die letzte große Konfrontation vor, die alles beenden und die Bevölkerung endgültig befreien soll. Mit jedem Erfolg der Aufständischen wird Snow nur noch besessener davon, Katniss zu stoppen. Unter Einsatz ihres Lebens will sie gemeinsam mit einer Einsatztruppe aus Distrikt 13, zu der auch ihre Freunde Gale , Finnick  und Peeta  gehören, das Kapitol erobern und Snow ein für alle Mal stürzen. Doch die Gefahren, die beim Kampf um die Zukunft auf sie warten, übertreffen alles, was die jungen Leute je in den Arenen der Hungerspiele durchleben mussten…

 

Meinung:

Dieser Film, auf welchen ich schon sehr lange warte, hat mich nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil ich war positiv überrascht. Er setzt genau an der Stelle nach dem Aufeinandertreffen von Katniss und Peeta an.  Am Anfang wirkt die ganze Geschichte sehr ruhig, gefasst und kontrolliert. Ganz im Gegensatz zum Trailer, denn dieser zeige den Film als reinen Action Streifen und hat mich minimal abgeschreckt. Die Story kommt in Fahrt, wird immer rasanter, baut Spannung auf, lässt diese Sekunden später wieder abfallen, ohne das etwas passiert.  Der dunkle Look des Filmes verleiht dem Ganzen zusätzlich ein ganz besonderes Flair.

Ich hatte erwartet, das 3D sei komplett überflüssig und Geldverschwendung,  aber es hat sich gelohnt. Die Kampfszenen, welche ohnehin schon super choreografiert sind, heben sich so noch einmal besonders hervor.

Die Szenen sind alles in allem auch sehr gut. Es gibt minimale Längen im Film, diese werden aber durch beeindruckende Szenen, welche meist sofort im Anschluss folgen kaschiert.  Prims Tod ist meiner Meinung nach etwas untergegangen. Man war als Zuschauer kurz überrascht. Eine Explosion – Cut, nächste Szene. Doch spätestens bei Jeniffer Lawrence perfekt gespieltem Wutausbruch ist die Situation klarer geworden. In dieser Szene liegt so viel Wut, Hass, Verzweiflung und Trauer dass es einfach nur unglaublich war wie das umgesetzt wurde.

Auch der restliche Cast hat seine Sache wie immer sehr gut gemacht. Viele Schauspieler, gerade Jen Lawrence haben mich nochmal mehr überzeugen können und ganz andere Seiten von sich gezeigt.

 

Der Film lohnt sich von vorne bis hinten.  Tolle Szenen, starke Dialoge, ein bekannter und fantastischer Cast und eine perfekt gelungene Atmosphäre, welche der Film gut transportiert.

Der Film erhält von mir 4,5/5 Sternen. Ein halber Punkt Abzug für die kurzen, langatmigen Szenen und die Umsetzung von Prims Tod. Alles in allem jedoch ein sehr gelungener Streifen, den man gesehen haben muss.

 

Bild: http://de.web.img3.acsta.net/pictures/15/10/01/09/49/300548.jpg 

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