6.12. Nikolaus früher und heute

Der Beginn der Nikolaustradition geht auf die Klosterschulen im Mittelalter zurück. Damals gab es die sogenannte Jungfrauen Legende. Nikolaus legte diesen einen goldenen Apfel hin, damit sie eine baldige Hochzeit feiern können.

Ab dem 17. Jahrhundert ist diese Tradition besonders als Erziehungsmittel – Belohnung und Bestrafung sehr beliebt. Die Kinder mussten Gedichte und Gebete vortragen und wurden beschenkt oder mit einem Kohlestück beziehungsweise einer Rute bestraft.

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Im 19. Jahrhundert war dieser Brauch dann endgültig in allen Bevölkerungsschichten vorgedrungen. Und in vielen Länder brachte der Nikolaus Süßigkeiten, Nüsse und Äpfel.

 

 

Der Name Nikolaus geht übrigens auf zwei Persönlichkeiten zurück – den Bischof von Myra und den Abt Sion, der im 6. Jahrhundert lebte.

Begleitet wird der Nikolaus traditionell vom Knecht Ruprecht oder auch Krampus. Dieser bestraft die unartigen Kinder.

Was früher als Brauch in Klosterschulen begann hat sich nun weltweit verbreitet und viele Kinder stellen am 6.12. ihre geputzten Schuhe vor die Tür.

Auch heute ist es üblich, kleine Geschenke zu machen sowie Süßigkeiten in die Schuhe zu legen.

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